Die Entstehungs-Geschichte von Mister O’Lui

Wie das Biber in den Bären kam

Die Geschichte des Bären begann, als die Gründerin Silke Siefert für ihre Zwillingsjungs einen allerbesten Freund häkeln wollte, einen Bären, der sie durch ihre ganze Kindheit begleiten und danach eine wertvolle Erinnerung daran sein sollte.

Dass die Geschichte dann aber zum BIBER-Bären führte, das war den damals mangelnden Häkelkenntnissen geschuldet. Statt eines bärentypischen runden Gesichts erhielt der Bär dicke Pausbacken und der Biberbär war geboren. Obwohl der Bär gar nicht mehr wie die ursprüngliche Skizze aussah und schon gar nicht wie ein typischer Bär, erregte der Biberbär im Umfeld der Gründerin und auf Instagram sehr viel positives Aufsehen und eroberte ein Herz nach dem anderen.

Die Häkelanleitung

Silke wurde von Häklerinnen aus der ganzen Welt mit Anfragen überhäuft, eine Häkelanleitung zu veröffentlichen, damit jeder seinen eigenen Biberbären häkeln konnte. Bereits kurze Zeit später waren auf Instagram die ersten Biberbären zu sehen und die Anleitung ist auch nach mehreren Jahren noch die weltweit am häufigsten verkaufte Häkelanleitung des Labels.

Illustrationen und Produkte

Als gelernte Grafikdesignerin begann Silke, den Biberbären und seine Freunde (es kamen nach und nach immer mehr Charaktere dazu) zu zeichnen und so gesellten sich zur Häkelanleitung schon bald weitere Produkte wie Poster, Tassen und Postkarten, aber auch genähte Biberbären für diejenigen, die nicht häkeln können oder wollen.

Der Lui Store

Ein eigener kleiner Laden in Rheda-Wiedenbrück, der Geburtsstadt des Biberbären, war immer ein ferner Traum. Traum, weil viel Mut dazu gehörte und die Zwillinge erst fünf Jahre alt waren.

Doch dann kam dieser magische Augenblick, als die Gründerin ein Schaufenster aus dem 16. Jahrhundert in der Altstadt von Wiedenbrück entdeckte, das wie aus der Winkelgasse von Harry Potter entsprungen schien, englischer Stil in einem einzigartig schönen Fachwerkhaus. Und das Schlimme daran … “zu vermieten” stand darin angeschlagen. Mehrere Wochen fuhr Silke Umwege, um ja nicht den kleinen Laden sehen zu müssen, der für Mister O'Lui wie gemacht zu sein schien. Bis heute weiß sie nicht, wie sie ihre Zweifel besiegte und vor allem ihre Familie überzeugte, diesen großen Schritt zu gehen, der ohne ihre Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Aber bis heute hat sie diesen Schritt nicht bereut und freut sich jede Woche Kinder und Erwachsene im Lui Store zu begrüßen, die Geschichte des BiberBären zu erzählen und strahlenden Kinderaugen den eigenen Biberbären zu übergeben.